Jahreshauptversammlung des Nufringer Kulturkreises e.V.

Freitag, 11. Februar 2011

 

Viele Mitglieder des Kulturkreises wollten auch dieses Jahr wieder aus erster Hand die Berichte über die in 2010 durchgeführten Veranstaltungen hören und neues über in 2011 geplante Höhepunkte erfahren. Erst nachdem zusätzliche Plätze im Hotel Lamm eingerichtet worden waren konnte die Veranstaltung beginnen.


Nach der Begrüßung und Eröffnung der Hauptversammlung durch den 1. Vorsitzenden Lothar Vieth erteilte dieser das Wort dem Schriftführer. Horst Maybauer richtete zunächst sein Augenmerk auf das Jahr 1996, dem Gründungsjahr des Kulturkreises und der damit verbundenen Erfolgsgeschichte als Alternative zu einem kostenträchtigen Kulturamt innerhalb der Gemeindeverwaltung.
Seit nunmehr 10 Jahren leitet mit großem Erfolg Lothar Vieth als 1. Vorsitzender diesen unseren Kulturkreis. Maybauer sprach von einem „Glücksfall", in Vieth über einen Vereinsvorsitzenden zu verfügen, der mit Leib und Seele in dieser Aufgabe aufgeht. In den letzten 10 Jahren führte Vieth den Kulturkreis von damals 39 Mitgliedern auf nunmehr 157 Mitgliedern.

 

Das Erfolgsgeheimnis unterteilte Maybauer in 3 Bereiche:

1.         Die allesamt sympathischen Mitglieder,
2.         die geschickte Vereinsführung und nicht zuletzt
3.         die stets interessanten Veranstaltungen und Kulturreisen.

 

Sodann berichtete der Schriftführer in groben Zügen die Veranstaltungshöhepunkte des letzten Jahres und war sich sicher, dass auch im laufenden Jahr wieder einige Highlights geboten werden.
Verschiedene Beiräte und der Vorsitzende gingen anschließend auf die in 2011 geplanten Programmpunkte ein. Der Kulturkreis organisiert wieder interessante Theater- und Ballettaufführungen. Ebenso bietet der Kulturkreis auch in 2011 Kinder-, Jugend- und Kleinkunstprogramme. Die beliebten Kunstausstellungen im Nufringer Rathaus stehen auch wieder auf dem Programm.

 

Auf den Veranstaltungskalender 2011, der mit dem Gemeindeblatt verteilt wird, wird verwiesen. Im Rathaus befinden sich weitere Veranstaltungskalender. Alle Veranstaltungen stehen nicht nur den Mitgliedern zur Verfügung, sondern alle interessierten Bürger können sich hierzu anmelden.

 

Sodann wurde Frau Bürgermeisterin Binninger, die immer wieder bei unseren Hauptversammlungen gerne gesehen wird, um ihr Statement gebeten. Binninger lobte die allesamt auf „hohem Niveau“ gelungenen Veranstaltungen des Vorjahres ebenso wie die Vorschau der in 2011 geplanten Vorhaben. Die Bürgermeisterin bedankte sich auch im Namen des Gemeinderats bei den Kulturkreismitgliedern für das stets eingebrachte „Herzblut“  und somit für die Vielfalt und exzellenten Ausrichtung der Veranstaltungen.


Der Kulturkreis sei „ das günstigste und beste Kulturamt, was man sich denken kann“.
Anschließend regte Frau Binninger an, sowohl die Kassiererin, die wieder ein ausgeglichenes Jahresergebnis vorlegte, als auch den Vorstand zu entlasten.

Die Entlastung erfolgte einstimmig. Danach überreichte Frau Binninger dem 1. Vorsitzenden Lothar Vieth namens der Gemeinde ein Präsent und einen Blumenstrauß für seinen erfolgreichen 10-jährigen Vereinsvorsitz.

 

Im Rahmen der turnusmäßig anstehenden Wahl  der/des 1. und 2. Vorsitzenden wurden in ihren Ämtern Lothar Vieth (1. Vors.) und Helga Zauscher einstimmig für weitere 2 Jahre gewählt. Beide bedankten sich für das erneut durch diese Wahl aufgezeigte Vertrauen.

 

Im Rahmen des Schlusswortes verwies Lothar Vieth auf den neu eingerichteten regelmäßig stattfindenden Treff im Hotel Lamm, an dem alle Interessierte teilnehmen können. Termine nennen gerne die beiden Vorsitzenden. Ganz zum Schluss erfuhren die Mitglieder vom tiefen Wunsch des Vorsitzenden, nämlich die Einrichtung eines kleinen Dorfmuseums. Dafür hat er auch schon einen Namen: Theodor-Schüz-Stube.
Theodor Christoph Schüz wurde am 26. März 1830 in Thumlingen als jüngster Sohn einer Nufringer Pfarrersfamilie geboren und wurde 70 Jahre alt. Zunächst machte er eine Ausbildung als Notar in Herrenberg. Anschließend begann er in Stuttgart ein Kunststudium. Sein bekanntestes Bild „Mittagsgebet bei der Ernte“ ist in der Stuttgarter Staatsgalerie zu sehen. Sein Malstil ist spätromanisch.

 

Horst Maybauer