Großartiger Jahresausflug in den Chiemgau und  ins Berchtesgadener Land  4. -6.  September 2018 Überschrift

Früh am Morgen , am Dienstag den  4. September bestiegen 41  Personen , an der Wiesengrundhalle und am Rathaus Gärtringen , erwartungsvoll  den Bus zum 3 tägigen Jahresausflug in den Chiemgau und ins Berchtesgadener Land

 Nach ca 2 Stunden traten wir unsere  Bio Pause an einer Autobahnraststätte an und mussten unsere Brezel - und Sektpause in den Bus verlegen da es kräftig regnete.  Voller Hoffnung auf besseres Wetter erreichten wir gegen Mittag Prien am Chiemsee , oder auch das bayerische Meer genannt.  Das Wetter hatte aufgehellt und wir brauchten keinen Schirm mehr für unsere kurze Schifffahrt auf dem Chiemsee zur Insel Herrenchiemsee. Der See ist mit dem Bodensee und der Müritz der drittgrößte See in Deutschland.

 

Hier auf der Herreninsel hatten wir dann bis zum späten Nachmittag  Zeit um die Insel und das Traumschloss Herrenchiemsee , eine kleine Kopie des Versailler Schlosses zu besichtigen. Viele benutzen auf dem Rückweg anstatt dem 20 minütigen Fußmarsch auch die Pferdekutsche. 

Nach einer weiteren Schifffahrt zurück  nach Prien  ging es dann zügig nach Bad Reichenhall,  wo wir 2 Nächte  im 4 * Amber Hotel Bavaria übernachteten. Nach einem leckeren Abendmenü und noch etwas Zusammensitzen im Jägerstüble waren alle gespannt auf die Ereignisse am nächsten Tag. 

Gut ausgeruht und nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir bei schönstem Sonnenschein nach Berchtesgaden zum Obersalzberg bzw in 1834 m Höhe und 1937 errichteten  Kehlsteinhaus . Die Auffahrt über die Kehlsteinstraße bis zum Tunnel in den Berg  und zum Aufzug für die verbleibenden  124 Höhenmeter erfolgte mit Sonderbussen von der Abfahrtsstelle Hintereck. Eine  fantastische Aussicht und etwas Zeit zum Essen oder Spazierengehen war der Lohn der etwas mühsamen Anreise. 

Am Nachmittag besuchten wir, das nahe gelegene , seit 1917 älteste  Salzbergwerk in Deutschland , die  Hauptattraktion von Berchtesgaden. Eingekleidet wie ein Bergmann fuhren wir mit einer alten Grubenbahn in einen Stollen einer stillgelegten Grube, rutschten auf einer Bergmannrutsche 34 m hinab in einer grandiosen Salzgrotte und glitten schließlich auf einen Floß über den 100 m langen Salzsee.

Was für ein Erlebnis! Nach erfolgreichem „ Glück auf“  besichtigten wir noch den Stadtkern von Berchtesgaden oder labten uns an leckerem Eis , Kuchen oder an einer anderen Erfrischung. Unser Busfahrer Jan brachte uns anschließend wieder zeitnah zum Abendessen zurück ins Hotel nach Bad Reichenhall . Nun hatten wir nach dem Abendessen viel zu erzählen und waren gespannt auf den nächsten Höhepunkt am kommenden Tag. 

Eigentlich war am dritten Tag ja unser Rückreisetag. Doch der Reiseleiter und der Veranstalter hatten noch eine Überraschung für uns. Nach dem Frühstück und dem  „ check out „ ging es wieder nach Berchtesgaden zum Königsee. Gegen 10 Uhr standen wir vor dem bis 190 m tiefen Königsee und wunderten uns vor den wenigen Besuchern. Was war geschehen? Der See war komplett im Nebel eingehüllt. Wir bestiegen unser Schiff und machten uns auf dem Weg nach der Insel St. Bartholomä. Unser Schiff war ausgestattet mit modernster Technik und nach 10 Minuten testete der „ Co - Kapitän „ , vor der Schallwand mit seiner Trompete das  berühmte  Echo. Trotz Nebel klappte es und war gut zu hören.

Nach weiteren 10 Minuten im Nebel  sahen wir Teile des Watzmannmassives mit Deutschlands  drittgrößten Berg (2713 m ).  Weitere 10 Minuten später sahen wir das berühmte kuppelgekrönte Wallfahrtskirchlein im aufgehendem Nebel.

Gut auf der Insel angekommen kam die Sonne schnell heraus , der Nebel verzog sich langsam ,  der See und die Berge wurden immer klarer. Was für ein weiteres seltenes Erlebnis! Nun hatten wir etwas Zeit zum Spazierengehen und zum Mittagsessen. Einige hatten die leckere , frische Forelle gewählt und wurden  nicht enttäuscht von der Qualität.

Etwas später ging es bei strahlender Sonne und guter Sicht wieder mit dem Schiff zurück zur Anlegerstelle und zum Bus. 

Die Rückreise war außer einem kleinen Stau vor München problemlos. Nach einer kleinen Bio Pause und einer Prosecco  Überraschung in der Nähe  von Augsburg kamen wir fast pünktlich zum Abendessen ins Deutsche  Haus in Weilheim an. Die  Bedienung und die gute Küche bediente  uns hier sehr schnell und gut. So konnten wir wieder planmäßig  zur weiteren Heimreise antreten und waren pünktlich in Gärtringen bzw. in Nufringen. Damit ging ein großartiger Jahresausflug mit vielen Eindrücke und Erlebnisse erfolgreich zu Ende.